Fürstenfeldbruck,28.01.2026 – Der Bezirksfischereiverein Fürstenfeldbruck e.V. begrüßt die gestrige Entscheidung des Stadtrates der Stadt Fürstenfeldbruck ausdrücklich, den Nasenbach in die Amper zu renaturieren, die bestehenden Sohlschwellen zu entnehmen und künftig eine Mindestrestwassermenge sicherzustellen.
Diese Entscheidung ist ein bedeutender Schritt für den Natur- und Artenschutz in unserer Region. Sie verbessert die ökologische Durchgängigkeit der Amper, stärkt die Lebensräume für Fische und andere Wasserorganismen und trägt nachhaltig zur ökologischen Aufwertung des Gewässers bei. Für die Fischfauna der Amper ist dies ein sehr guter Tag. Endlich ist es den aufsteigenden, laichbereiten Fischen zumindest möglich, bis an das untere Wehr zu gelangen. Ebenso steht der Bereich nun auch wieder als Jungfischhabitat zur Verfügung, da diese ohne Hindernisse die Bereich durchqueren können und in warmen Jahreszeiten auch flussabwärts wandern können.
Der Bezirksfischereiverein Fürstenfeldbruck e.V. weist darauf hin, dass diese Renaturierungsmaßnahme seit vielen Jahren von ihm angeregt und fachlich begleitet vorgeschlagen wurde. Gerade die namensgebende Fischart Nase wird im Rahmen eines Artenhilfsprogramms mit alljährlich 5.000 Jungfischen durch Besatz gestützt und hat nun vielleicht zukünftig wieder eine reelle Chance zur Eigenreproduktion in diesem Gewässerabschnitt. Daher freut es uns umso mehr, dass diese naturnahe und zukunftsweisende Lösung nun endlich politisch beschlossen wurde.
Unser besonderer Dank gilt Oberbürgermeister Christian Götz, der die Initiative ergriffen hat, dieses wichtige Thema erneut auf die Tagesordnung des Stadtrates zu bringen und damit den Weg für diese Entscheidung zu ebnen. Dieses Engagement zeigt, dass ökologische Verantwortung und kommunalpolitisches Handeln erfolgreich zusammenwirken können.
Der Bezirksfischereiverein Fürstenfeldbruck e.V. steht auch weiterhin als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung und freut sich darauf, die Umsetzung der Renaturierung im Sinne eines lebendigen und artenreichen Gewässers konstruktiv zu begleiten.