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Stadtgeschichte Fürstenfeldbruck

Die Stiftung Fürstenfelds 1263 durch Herzog Ludwig II erfolgte als Sühne für die ungerechtfertigte Hinrichtung seiner ersten Frau Maria von Brabant und führte zur Ansiedlung der Zisterzienser. Diese erlangten im Laufe der Zeit durch Schenkungen und Kauf bedeutenden Einfluss auf die „Fischereigerechtsame“ in der Amper und in ihren örtlichen Nebenbächen. Da die Ordensregeln der Zisterzienser den Fleischgenuss erheblich einschränkten, gehörten Fische mit zu den Hauptnahrungsmitteln der Ordensleute.

Es ist bekannt, dass der Fischbestand in der Amper im 15. Jahrhundert stark zurückging, da letztlich das Gewässer nicht fischereilich bewirtschaftet wurde und auch das fischreichste Gewässer kein unerschöpfliches Reservoir ist.

Durch die Säkularisation fielen die „Fischereigerechtsame“ der Fürstenfelder Zisterzienser als Regal an den bayrischen Landesherrn und gingen danach in das Eigentum des Staates über; das Kloster selbst wechselte in Privatbesitz eines böhmischen Tuchfabrikanten und die Klosterkirche sollte abgerissen werden. Dies verhinderten aber Brucks Einwohner beherzt.

Das Kloster Fürstenfeld stellt heute nicht nur einen markanten Ausflugsort dar, sondern dient nun seit Jahren auch den Einwohnern Brucks, sowie dem Landkreis aufgrund seiner umfangreichen Umbauten und Restaurierungen als Veranstaltungsforum. Die Klosterkirche im Mittelpunkt des Geländes ist eine immer gut besuchte Augenweide und ein Zufluchtsort für Ruhesuchende im doch hektischen Alltagsleben.

Mehr Informationen zur Stadt Fürstenfeldbruck finden Sie auf den Seiten unter http://www.fuerstenfeldbruck.de, sowie zum Veranstaltungsforum unter http://www.fuerstenfeld.de.

Bilder von Fürstenfeldbruck